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Achtsamkeit und Meditation sind der Schlüssel zu einer herzlichen Unternehmenskultur

28/7/2016

by

Bikash Frost

Jedes Unternehmen hat seine eigene Unternehmenskultur. Lange haben sich Unternehmer nicht bewußt dieses Themas angenommen und so sind eine Reihe von Problemen entstanden die nicht nur sehr evident, sondern auch wirtschaftlich bedeutsam geworden sind.

Welche Probleme sind das?

Es fängt an bei hohen Krankenständen, einer enormen Zahl an Burnouts und Depressionen, großer Arbeitsunzufriedenheit sowie Vertrauensverlust in das Unternehmen und deren Führungskräfte.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums fehlten damit im Schnitt jeden Tag 3,8 Prozent der Belegschaft - bei vollem Gehalt. Die Kosten für die Fehltage summierten sich im vergangenen Jahr auf rund 130 Milliarden Euro. Zwischen 2001 und 2010 haben sich Burn-out-bedingte Arbeitsunfähigkeitstage über alle Unternehmen hinweg verneunfacht. Schon heute summieren sich die Gesamtkosten für psychische Erkrankungen auf 27 Milliarden Euro jährlich.

Eine ganze Reihe von Untersuchungen weisen darauf hin, wie wichtig eine gute Unternehmenskultur für die Leistungsfähigkeit und die Potenzialentfaltung ist. Daher ist Unternehmenskultur in vielen Unternehmen ein großes Thema geworden. Unternehmen möchten erfolgreich arbeiten, doch wenn intern etwas nicht stimmt kann sich Erfolg nicht einstellen oder nicht von Dauer sein. Im Nachfrage-Sog-System ist der Aufbau einer herzlichen Unternehmenskultur die Basis für nachhaltiges und natürliches Wachstum für Unternehmen der Zukunft.

Wie entsteht eine herzliche Unternehmenskultur?

Jede Kultur ist Ausdruck unseres Bewusstseins, das sich in unserem Denken und Handeln manifestiert. Wollen wir eine Unternehmenskultur positiv verändern, so ist es erforderlich, dass wir auch unser Denken und Handeln verändern.

Beginnen wir mit dem Denken. Jeder weiss aus eigener Erfahrung, wie sehr wir in uns alt bekannten Denkmustern verhaftet sind. Einfach anders Denken geht nicht. Die Veränderung kann nur über die Ebene des Fühlens erzeugt werden. Für diesen Veränderungsprozess ist es erforderlich bewußt die Ebene des Verstandes zu verlassen und statt dessen das eigene Herz stärker zum Vorschein zu bringen.

Unser Verstand ist eine unserer Wahrnehmungsebenen und er ist wichtig für viele Arbeiten. Leider ist eine seiner dominanten Eigenschaften zu analysieren und zu trennen. Es ist ihm nicht vergönnt Dinge ganzheitlich zu betrachten. Selbstsucht, Ego, Neid und andere menschliche Schwächen finden hier ihren Ursprung.

Zum Glück haben wir Menschen auch Zugang zu einer anderen Wahrnehmungsebene in uns, die wir das Herz nennen. Es handelt sich dabei nicht um das physische Herz, sondern um ein Energiezentrum das wir meinen, wenn wir z. B. einem großzügigen Menschen attestieren er habe ein großes Herz.

Das Herz hat die Fähigkeit zu verbinden. Es nimmt Dinge stets als Ganzes wahr. Dem Herzen entspringen positive Qualitäten wie Empathie, Freude, Liebe.

Welche dieser Qualitäten wir zum Vorschein bringen hängt wesentlich davon ab, wonach wir streben und worauf wir uns fokussieren. Wir haben die freie Wahl.

Wie können wir unser Herz öffnen?

Dazu müssen wir Techniken erlernen, die uns helfen unsere Aufmerksamkeit nach innen statt nach aussen zu richten. Es handelt sich dabei um nicht wertende Achtsamkeit und um Meditation. Mit Hilfe dieser Techniken lernen wir uns mit unserem inneren Potenzial zu identifizieren und dieses schließlich auch zu manifestieren.

Auf diese Weise stärken wir das Vertrauen in uns selbst. In der Folge wächst ebenfalls unser Vertrauen in unsere Umgebung und unsere Mitmenschen. Für Unternehmer und Führungskräfte ist es zukünftig unerlässlich durch Meditation von innen her Freude und Begeisterung zu entwickeln. Das ist nicht nur ansteckend, sondern hilft auch die oben genannten Probleme ungünstiger Unternehmenskulturen zu vermeiden.

Wie kann man als Unternehmer Achtsamkeit und Meditation erlernen?

Der einfachste Weg ist die Arbeit mit einem erfahrenen Coach. nfs|coaches zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie selbst seit vielen Jahren die Meditation in allen Lebens- und Arbeitsbereichen praktizieren.

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